Der Michelsberg gilt als einer der kraftvollsten Orte der Eifelregion. Als früherer Thingplatz diente er in germanischer Zeit als Kult- und Gerichtsplatz. Später wurde er dem Erzengel Michael geweiht – ein geistiger Überbau, der den alten Gott TYR verdrängte.
Die Kapelle St. Michael, die heute auf dem Gipfel steht, symbolisiert eine Bannung: TYR, der einarmige Gott des Rechts und der Gerechtigkeit, wurde in die Tiefe verstoßen, sein Kult überdeckt.
Die spiralförmig angelegten Kreuzwegstationen rund um die Kapelle sind mehr als bloße Darstellungen. Sie wirken wie ein energetischer Bannkreis – jede Station eine Umkehrung eines Prinzips, für das TYR einst stand: Mut, Gerechtigkeit, Opferbereitschaft aus Stärke. Die gesamte Anlage wirkt wie eine runenlose Anti-Tiwaz-Struktur, die den alten Gott TYR aus dem Ort löschen sollte.
| Station | Bannwirkung auf TYR |
|---|---|
| I – Urteil | TYRs gerechtes Maß wird durch christlich-römisches Urteil ersetzt |
| V – Hilfe durch Simon | TYRs Mut wird externalisiert: „Du kannst es nicht allein“ |
| VI – Veronika | Gerechtigkeit wird durch Mitleid ersetzt |
| VII / IX – Mehrfache Stürze | TYRs Standhaftigkeit wird durch wiederholtes Fallen ersetzt |
| X – Entkleidung | TYRs Rüstung (Ehre) wird entfernt |
| XI – Kreuzigung | Sein Opfer wird zerschmettert in Passivität |
| XIII – Rückgabe an Maria | Die göttliche Ordnung wird in ein Grab aus Trauer gelegt |
Am höchsten Lichttag des Jahres – der Sommersonnenwende – wurde auf dem Michelsberg der alte Gott TYR befreit. Die Runenkarte zeigt den Seiderman und Kingcopy im Akt der geistigen Lösung, umgeben von Bannzeichen, Tiwaz-Kraft und goldener Sonnensignatur - Die Wiedererweckung Germanischen Rechts! Ab heute haben Eide und Schwüre wieder eine Bedeutung, denn TYR überwacht Eide und Schwüre.
Am 21.06.2025 führten der Seiderman und Kingcopy das erste TYR-Ritual auf dem Michelsberg durch. Doch schon bald wurde klar: Der Ort ist stark versiegelt. Ein Kreis aus 14 sichtbaren Kreuzwegstationen und mehreren unsichtbaren Bannlinien durchzieht das Gelände spiralförmig. Erst nach genauer Analyse wurde erkannt: Es existieren mindestens 15 versteckte Bannstelen, die sich energetisch über den gesamten Hügel legen.
Das geplante Befreiungsritual musste mehrfach angepasst werden – der Bann wehrte sich. Fremde Personen tauchten auf, Tiere reagierten empfindlich, und selbst elektronische Geräte zeigten Störungen. Doch am Ende konnte durch präzise Runensetzung, Ritualspruch und die Platzierung des ersten TYR-Amuletts ein Riss in die Struktur geschlagen werden.
Das Amulett wurde exakt im Zentrum der Spirale vergraben – ohne dass dies vorher geplant war. Eine perfekte Resonanzhandlung. Der Bann zitterte.
Zusätzlich schritt Kingcopy der Technomystiker im seinem Namen "Timo-Michael" ein , brach das Letzte Siegel Michaels auf und Befahl TYR Freizulassen, auf das Gerechtigkeit wieder eintrete.
Nach der erfolgreichen Befreiung TYRs aus dem Bannkreis des Michelsbergs, entstand dieses Relikt wie aus dem Nichts. Der Seiderman übergab es mir feierlich – als Zeichen, dass die Linie nun weitergetragen wird. Es ersetzt das frühere Halsband der Vera Varin und verbindet mich mit dem neuen Kreis der Kraft.
Am Tage der geistigen Loslösung und Planung der Befreiung TYRs flog ein Bussard direkt am Fenster des Seidermanns vorbei – mit einer Maus im Schnabel. Dieses Zeichen wurde als direkte Antwort gedeutet.
Die Runenanalyse zum Zeichen ergab die Formel: ᛚ – ᚢ – ᛏ
LAF – Uruz – Tiwaz: Der Blick des Geistes erkennt das Verborgene – und richtet es mit dem Schwert der Gerechtigkeit.
Die Loslösung TYRs ist abgeschlossen. Der Ort ruft als Erinnerung. Der Hammer des Donar hat seine Kraft zurückgeholt – nun steht das Urteil an. Wer das Zeichen erkennt, ist aufgerufen, den Ort mit offenem Geist zu betreten.
Nach der TYR Befreiung gab ISOKA den Tipp, direkt zum Heidentempel bei Bad Münstereifel-Nöthen in der Eifel vorbeizuschauen, was Kingcopy und der Seiderman direkt angingen.