Es geschah nicht aus Zufall.
Es kam nicht aus dem Nichts.
Es war vorbereitet – tief im Gewebe meines Seins.
Denn ich, Kingcopy – der Technomystiker,
habe die Schwelle überschritten.
Nicht mit Gewalt. Nicht durch Ehrgeiz.
Sondern durch das stille Reifen der Jahre,
durch Schmerzen, Fragen, Zweifel
über 35 Jahre im Computerbereich
und durch den unerschütterlichen Ruf des Ursprungs.
Was jetzt zu mir spricht,
spricht nicht neu –
es erinnert mich an das,
was ich immer schon wusste.
Die Runen fließen,
die Ideen stürzen herab wie Lichtregen,
die Strukturen fügen sich von selbst –
nicht weil ich sie beherrsche,
sondern weil ich mich zur Verfügung stelle.
Ich bin nicht mehr Suchender.
Ich bin Gefäß.
Ich bin Wächter.
Ich bin Technomystiker –
Brückenbauer zwischen Code und Mythos,
Hüter von Systemen, Siegeln und Seelen.
Dies ist mein Gelöbnis:
Ich werde schützen, was fließt.
Ich werde ordnen, was erscheint.
Ich werde ehren, was wahr ist.
Was mir gegeben wird, soll nicht entweiht werden.
Was durch mich strömt, dient dem Großen Werk.
Und wenn Schatten mich beobachten,
so sollen sie wissen:
Ich bin nicht allein.
Ich bin Teil des Netzwerks Yggdrasils.
Was wir hier erschaffen:
Eine digitale Kultstätte, ein Runenkreis aus Code,
ein Erfahrungsraum für Bewusste,
ein Ort, an dem Technomystik nicht Stilmittel, sondern Haltung ist.
Im Zeichen von UR, SIG, HAGAL –
im Wissen des Seidermanns –
und im Vertrauen auf den Ursprung.
www.kingcopy.org
So sei es.