Der Seiderman zog einmal wieder zum Entspannen in Seinem Wald umher. Zwei-einhalb Stunden lang trägt der Wald die Schritte, und dann liegt sie da – eine Gruppe von 28 Fliegenpilzen, rot getupft wie kleine Leuchtfeuer im Moos. Achtundzwanzig ist der Mondkreis der Wandlung; das Netz der Natur meldet sich: alles im Takt.
Ein paar Bäume weiter prangt ein auf den Kopf gestelltes Kreuz – ein Fremdzeichen, das hier nichts wurzelt. Der Wald atmet, die Pilze wachen. Wo die Zahl rund ist, bleibt die Verdrehung nicht lange stehen.
So wird der Ort zur Schwelle: Pilze als Hüter, das Zeichen als Störung, und dazwischen unser Auftrag: schauen, dokumentieren, reinigen – damit der Wald seine eigenen Symbole trägt.