Glauberg – Der stille Regent

Runenkarte Fürst vom Glauberg

Auf dem Rückweg von Fritzlar wurde ein uralter Ort besucht – der Glauberg. Dort ruht der berühmte „Fürst vom Glauberg“, ein keltischer Anführer, der in einem Grabhügel beigesetzt wurde – mitsamt goldener Aura, ritueller Ausrüstung und einer seltsamen Kopfbedeckung, die an ein Mistelblatt erinnert.

Archäologen vermuten, dass es sich um ein Weihezeichen handelt – ein Symbol des Himmelszweigs, das den Träger als Mittler zwischen Welten auswies. Für den Seiderman war sofort klar: Dieser Ort ist kein Museum, sondern ein Portal in alte Linien der Königswürde.

Die Mistel – heiliger Pflanzengeist der Kelten – ziert seinen Helm, seine Haltung ist die eines Hüters: „Der Stille Regent“. Ein Gegenbild zu Donar und Tyr – nicht kämpfend, sondern bewahrend. Seine Macht liegt im Schweigen.

Der Seiderman sagt:
„Da haben sie einen uralten Keltenpfad einfach in 'Bonifatiusweg' umbenannt – ausgerechnet nach dem, der der heidnischen Religion am meisten geschadet hat.“