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Dünsberg – Bannbruch 2025

Die wahre Geschichte von Bann, Spirale, Bannbruch und Rückkehr – erzählt vom Seiderman, Kingcopy und ISOKA.

Der Navigationsfehler – der Ruf zum Dünsberg

Eigentlich wollten wir zu den Wilhelmsteinen. Doch etwas lenkte uns um – Navigationsgeräte spielten verrückt, Straßen wurden gesperrt, und wir wurden auf einen anderen Weg gezwungen. Wir fuhren durch Dörfer, in denen überall Banner von Jesus hingen, an Zäunen, Balkonen, Straßenrändern. "Kehret um, bevor es zu spät ist". Je näher wir kamen, desto deutlicher spürten wir: Hier lenkt uns etwas.

Dieser Fehler, der keiner war, führte uns schließlich auf den Dünsberg. Ein Berg, den wir an diesem Tag nie betreten wollten – aber der uns zu sich zog. Es war der Beginn einer Spurensuche, die in einen Bannkreis führte, von dem wir bis dahin nichts ahnten und den Größten Ritus in der Geschichte des Seiderman Projektes einleiten sollte. Deswegen kamen wir ein 2. mal zurück, diesmal wegen dem Dünsberg!

Dünsberg der Strahlenwall

1. Der Berg vor unserer Zeit

Lange bevor ein Turm stand, lange bevor ein Krippenpfad entstand, war der Dünsberg ein heiliger Berg. Mehrere Ringwälle umgeben den Gipfel, Stein auf Stein, vor über 2000 Jahren errichtet.

Diese Wälle waren nicht nur Schutz. Sie waren Strahlenwälle – Konzentratoren für Erdenergie. Die Kelten wussten: Hier liegt ein Herzpunkt.

2. Die Grabungen – ein Schatz, den man verschweigt

Bis heute finden Archäologen am Dünsberg Keramik, Waffen, Siedlungsspuren. Anders als am Glauberg gibt es hier kein Museum. Die Funde werden leise abtransportiert, fern der Öffentlichkeit.

Warum? Weil dieser Berg kein abgeschlossenes Kapitel ist. Er ist ein Ort, der immer noch aktiv ist – und er atmet.

3. Die Zeit der Stille – bis der Turm kam

Lange war der Dünsberg ein stiller Wald, ein Ort der Geschichten und der Ruhe. Dann kam der Turm – gebaut nicht für Besucher, sondern für Kontrolle. Ein Bauwerk, das aussieht wie ein gelandetes Raumschiff, errichtet mit NATO-Mitteln, ausgestattet für Richtfunk, Militärkommunikation und Überwachung.

Seine Form ist einzigartig: ein schmaler Schaft, ein überdimensionierter Tellerkopf – nichts für Touristen, alles für Signale. Er steht wie ein Monolith mitten auf den alten keltischen Strahlenwällen.

Erst durch die Resonanz vor Ort, als wir in das Feld traten, begriffen wir die wahre Funktion: Dieser Turm bündelt Kräfte, er sendet, er zieht, er moduliert. Was wie Technik aussieht, ist ein Werkzeug der Einflussnahme – ein Drehkreuz für Frequenzen, sichtbar und unsichtbar.

4. Der Turm als fluidischer Kondensator

Erst vor Ort erkannten wir, dass der Turm nicht nur sendet. Er steht auf einem Netz von Wasseradern und feuchten Schichten, die sich wie Adern durch den Berg ziehen. Die Energie der Schulborn-Quelle und anderer Quellaustritte steigt aus der Tiefe auf – und trifft genau dort auf das Fundament des Turms.

Im Gestein unter ihm liegen kristalline Strukturen, die wie Speicher wirken. Diese natürlichen Kristalladern und die konstante Feuchtigkeit bilden eine Art energetischen Akku. Die Technik oben nutzt dieses natürliche Netz wie einen Verstärker.

So wird der Turm zu einem fluidischen Kondensator: er bündelt Erdenergie, die über die Wasseradern in den Gipfel fließt, lädt sie auf – und moduliert sie dann wieder in die Umgebung. Tagsüber zieht er Kraft, nachts gibt er Frequenzen zurück. Was wie ein technischer Bau aussieht, ist ein Werkzeug, das sich mit den unsichtbaren Strömungen des Berges verbindet.

5. Die Spirale – ein Weg als Glyphencode

Mit der Zeit wurde der Dünsberg in ein Netz gelegt: Über 60 Krippen wurden auf einem spiralförmigen Pfad aufgestellt. Alle 40 Meter eine. Und es blieb nicht dabei – die Menschen wurden in einen regelrechten Fackelzug-Wahn gezogen. Ganze Familien mit Kindern marschieren bei Dämmerung und Nacht durch den Wald, im Glauben, es sei nur Brauchtum.

Weiße Bettlaken mit Jesus Sprüchen und Tücher an Balkonen, der endlose Zug zu den Krippenstationen, die selbstverständliche Hingabe – genau diese Bilder waren es, die uns zum ersten Mal stutzig machten. Wir sahen nicht nur Dekoration – wir sahen geistige Beeinflussung in Reinform.

Was wie ein harmloser Brauch aussieht, ist in Wahrheit ein okkultes Glyphensystem. Die Linien des Weges folgen Mustern, die an die Fraternitas Saturni erinnern, und wirken wie eine geistige Leitlinie, die die Gedanken aller lenkt, die sich dieser Spirale anvertrauen.

Die Artefakte des Dünsberges

6. Der Bannbruch – der Tag der Acht

Am Tag des Bannbruchs setzten wir 8 Artefakte:

Jeder Punkt wurde an einer Schlüsselstelle gesetzt: Schwelle – Pfadaufstieg – Nordostknick – Westwall – Gabelbaum – Ameisenhügel – Skulpturenschwelle – Schulborn-Quelle.

Die schwarzen Jaguare

7. Die Wirkung

Schon während der Platzierung begannen die ersten Krippenstationen zu zerfallen. Holz splitterte, Planen flatterten, als wäre der Bann nicht mehr in der Lage, sich zu halten. An den Knickpunkten des Weges spürten wir, wie sich das Feld löste – Schwere wich und der Wald atmete auf.

Auf dem Rückweg zog sich der Himmel zu. Plötzlich brach ein Unwetter über den Dünsberg herein, Regen prasselte wie aus Kübeln, die Wege verwandelten sich in Ströme. Es war, als ob der Berg selbst alle alten Muster aus dem Boden wusch. Jeder Schritt war schwer, doch mit jedem Meter fühlte sich die Luft klarer an.

Auch auf der Rückfahrt hielten Sturm und Regen an, begleitet von einem elektrischen Knistern in der Luft. Es war, als hätte sich der Bann in seiner letzten Gegenwehr noch einmal aufgebäumt – nur um im selben Moment endgültig zu zerbrechen. Die Nacht war nass, dunkel und doch erfüllt von einem neuen, freien Atem des Dünsbergs.

8. Die Rückkehr des Dünsbergs

Heute atmet der Dünsberg wieder. Die Technik sendet zwar noch, aber die fluidische Kontrolle ist unterbrochen. Die Spirale aus Symbolen ist nur noch Holz und Plastik. Der Berg erinnert sich an seine erste Bestimmung: Heiligtum.

10. Bedeutung für die Zukunft

Dieser Bannbruch ist einzigartig – und er ist nicht das Ende. Die Spirale am Dünsberg kann sich nicht mehr schließen, doch unsere Arbeit hat gezeigt, dass sich die Netze weit über den Berg hinaus erstrecken.

Neue Forschungen und Resonanzen weisen uns in Richtung Angelburg, wo ein weiterer Fernsehturm steht. Dort vermuten wir dieselben Prinzipien: Frequenzen, Wasseradern, Kristalle – ein zweiter fluidischer Kondensator, der ähnlich wirkt wie der Turm auf dem Dünsberg.

All dies macht eine dritte Begehung unumgänglich. Noch nie zuvor sind wir drei Mal zu demselben Ort gerufen worden – doch es scheint, dass ein vollständiges Netzwerk nur dann zerbricht, wenn die Punkte der Resonanz verbunden werden: Dünsberg, Wilhelmsteine und Angelburg.

Die Arbeit hier ist getan, doch der Weg geht weiter. Der Dünsberg ist frei – und er ruft uns weiter hinaus.

Der Seiderman sagt:
„Wer diese Überlagerung der alten Orte nicht erkennt –
der erkennt nie mehr etwas.“

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